Kontemplative Grundhaltung

Auf meinem neuen Blog “Walters Werkstatt” habe ich etwas über die kontemplative Grundhaltung geschrieben, die mehr ist als bestimmte mentale Übungen:  nämlich ein Ja zur Welt Gottes in ihrer ganzen Widersprüchlichkeit.

Mehrere auf den ersten Blick widersprüchliche Gedanken nebeneinander stehen lassen zu können, ist der Kern einer kontemplativen Haltung gegenüber der Wirklichkeit. Es auszuhalten, dass die Dinge nicht einfach sind, dass manchmal das eine Prinzip richtig ist und manchmal das scheinbar gegensätzliche – das beansprucht unser Gehirn ziemlich stark. Vielleicht aber auch nur deshalb, weil wir gewohnt sind, uns in allen Gegensätzen schnell auf eine Seite zu schlagen?

Wenn dich das Thema interessiert, dann lies doch weiter auf “Walters Werkstatt“. Dieser Blog “Tiefebene” läuft aus. Alle alten Tiefebene-Beiträge habe ich auf den neuen Blog exportiert, und neue Beiträge erscheinen nur noch dort. Hier werden noch für eine begrenzte Zeit Hinweise auf Posts und Veröffentlichungen auf dem neuen Blog erscheinen, jeweils verbunden mit der freundlichen Bitte, lieber gleich ”Walters Werkstatt” zu lesen. Besonders bitte ich alle Abonnenten, die mir weiterhin folgen wollen, dies auf meiner neuen Webseite “Walters Werkstatt” zu tun und dazu ggf. ihren RSS-Reader zu aktualisieren.

N.T. Wright: Die vergessene Story der Evangelien (4) – in welchem Kontext wir sie hören

Auf meinem neuen Blog “Walters Werkstatt” ist der vierte Teil einer Reihe von Posts über das neue Buch von N.T. Wright erschienen: “How God became King. The forgotten Story of the Gospels”.

Wright setzt sich in seinem Buch auch mit der Geschichte der neutestamentlichen Wissenschaft auseinander.  Die kritische neutestamentliche Wissenschaft der letzten zwei Jahrhunderte entwickelte sich in einem Umfeld, in dem vielen daran lag, Religion und Politik auseinander zu halten. Das aufgeklärte Bürgertum, das sich gerade von der Dominanz der Kirche befreite, fürchtete alles, was nach Theokratie roch. Deswegen wurden gesellschaftliche Bereiche separiert (Religion, Politik, Kultur, Wirtschaft …), die in neutestamentlicher Zeit selbstverständlich zusammen gehörten. Infolge dessen wurde Jesu Ankündigung, das Reich Gottes werde in Kürze kommen, auf zwei mögliche Weisen missverstanden: entweder als Voraussage einer revolutionären Befreiung von der römischen Herrschaft oder als Ankündigung des nahen Weltendes/Weltuntergangs.
Wright beschreibt deutlich, wo seine Wissenschaft sich von der Aufklärung Denkverbote aufdrängen ließ, die sich mit älteren theologischen Kurzschlüssen verbündeten und Verkündigung und Praxis der Kirche kraftlos werden ließen.

Wenn dich das Thema interessiert, dann lies doch weiter auf “Walters Werkstatt“. Der Blog “Tiefebene” läuft aus. Alle alten Tiefebene-Beiträge habe ich auf den neuen Blog exportiert, und neue Beiträge erscheinen nur noch dort. Hier werden noch für eine begrenzte Zeit Hinweise auf Posts und Veröffentlichungen auf dem neuen Blog erscheinen, jeweils verbunden mit der freundlichen Bitte, lieber gleich ”Walters Werkstatt” zu lesen. Besonders bitte ich alle Abonnenten, die mir weiterhin folgen wollen, dies auf meiner neuen Webseite “Walters Werkstatt” zu tun und dazu ggf. ihren RSS-Reader zu aktualisieren.

N.T. Wright: Die vergessene Story der Evangelien (3) – Vier strategische Themen

Auf meinem neuen Blog “Walters Werkstatt” ist der dritte Teil einer Reihe von Posts über das neue Buch von N.T. Wright erschienen: “How God became King. The forgotten Story of the Gospels”.

Wright beschreibt, wie vier theologische Themen durch eine Integration von Evangelien und Kreuzestheologie in ihrer Gewichtung verändert werden: Die Geschichte Israels, das Bild von Israels Gott, das Verhältnis der jungen Kirche zu Jesus und der Konflikt zwischen Gott und Cäsar – all diese Themen bekommen durch ein erneuertes Verständnis der Evangelien ihre angemessene Einordnung.

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N.T. Wright: Die vergessene Story der Evangelien (2) – Königtum Gottes und Kreuz

Auf meinem neuen Blog “Walters Werkstatt” ist der zweite Teil einer Reihe von Posts über das neue Buch von N.T. Wright erschienen: “How God became King. The forgotten Story of the Gospels”.

Wright beschreibt, wie das Thema “Reich Gottes” und das Thema “Kreuz” wieder zusammen kommen können. Das Reich Gottes als übergreifender Verständnisrahmen für das ganze Handeln Jesu ergibt auch für seinen Tod einen guten Sinn. Für die Evangelisten war das sowieso von Anfang an eine Einheit. Und vom Kreuz her betrachtet erschließt sich ein tieferes Verständnis der Gottesherrschaft, das allen Triumphalismus ausschließt.

Wenn dich das Thema interessiert, dann lies doch weiter auf “Walters Werkstatt“. Alle alten Tiefebene-Beiträge habe ich dorthin exportiert, und neue Beiträge erscheinen nur noch dort. Hier werden noch für eine begrenzte Zeit Hinweise auf Posts und Veröffentlichungen auf dem neuen Blog erscheinen, jeweils verbunden mit der freundlichen Bitte, lieber gleich ”Walters Werkstatt” zu lesen. Besonders bitte ich alle Abonnenten, die mir weiterhin folgen wollen, dies auf meiner neuen Webseite “Walters Werkstatt” zu tun und dazu ggf. ihren RSS-Reader zu aktualisieren.

N.T. Wright: Die vergessene Story der Evangelien (1)

Auf meinem neuen Blog “Walters Werkstatt” ist der erste Teil einer Reihe von Posts über das neue Buch von N.T. Wright erschienen: “How God became King. The forgotten Story of the Gospels”.

Wright geht aus von der merkwürdigen Tatsache, dass die altkirchlichen Glaubensbekenntnisse (die Creeds) nach der Geburt Jesu sofort die Passion folgen lassen (“geboren von der Jungfrau Maria – gelitten unter Pontius Pilatus”) und somit in ihnen das ganze Leben Jesu nicht vorkommt. Damit fehlt ihnen das, was für die Evangelien (die Gospels) zentral ist, nämlich die Botschaft von der siegreichen Gegenwart des Reiches Gottes auf Erden.

Wenn dich das Thema interessiert, dann lies doch weiter auf “Walters Werkstatt“. Alle alten Tiefebene-Beiträge habe ich dorthin exportiert, und neue Beiträge erscheinen nur noch dort. Hier werden noch für eine begrenzte Zeit Hinweise auf Posts und Veröffentlichungen auf dem neuen Blog erscheinen, jeweils verbunden mit der freundlichen Bitte, lieber gleich “Walters Werkstatt” zu lesen. Besonders bitte ich alle Abonnenten, die mir weiterhin folgen wollen, dies auf meiner neuen Webseite “Walters Werkstatt” zu tun und dazu ggf. ihren RSS-Reader zu aktualisieren.

Tiefebene endet – neuer Blog beginnt

Ich stelle ab sofort meinen Blog Tiefebene ein und bitte alle Abonnenten, die mir weiterhin folgen wollen, dies auf meiner neuen Webseite “Walters Werkstatt” zu tun. Alle relevanten Artikel von Tiefebene aus den vergangenen knapp sechs Jahren habe ich dorthin exportiert, so dass es keine Notwendigkeit gibt, Tiefebene weiter zu verfolgen. Hier werden nur noch für eine begrenzte Zeit Hinweise auf Posts und Veröffentlichungen auf dem neuen Blog erscheinen, jeweils verbunden mit der freundlichen Bitte, lieber gleich “Walters Werkstatt” zu lesen.

Warum eine neue Webseite?

Ich möchte in Zukunft alle meine Texte zentral an einer Stelle veröffentlichen. Bisher habe ich Predigten auf der Webseite unserer Kirchengemeinde eingestellt, andere (vor allem theologische) Texte hier auf “Tiefebene“, und dann gab es noch einige andere verstreute Orte. Das soll sich jetzt ändern.

Außerdem haben mich schon lange die begrenzten Gestaltungsmöglichkeiten eines wordpress.com – Blogs gestört. So schön es ist, dass man sich sich hier nicht um die Installation und die Updates kümmern muss: ich wollte gern die Möglichkeit haben, die CSS zu verändern und die Struktur der Seite freier zu gestalten (wenn dir diese Begriffe nichts sagen, vergiss sie einfach). Und unsere seit 2000 kontinuierlich gewachsene Gemeindewebseite noch nachträglich manuell mit Kommentarfunktionen auszustatten, wäre eine wahre Herkulesaufgabe geworden. Die neue Webpräsenz ist übrigens ebenfalls eine WordPress-Installation.

Ich fange also neu an und werde nach und nach auch noch mehr von meinen älteren Predigten auf “Walters Werkstatt” zusammentragen. Ein Bibelstellenregister (auch das fehlte auf der Gemeindewebseite) soll alle bibelbezogenen Inhalte erschließen helfen. Allerdings werde ich auch weiterhin Predigten parallel auf der Gemeindewebseite veröffentlichen.

Ich möchte mit der neuen, zentralen Webseite vor allem deutlich machen, dass Theologie, praktische Bibelauslegung in der Gemeindearbeit, Nachdenken über Politik und anderes Zeitgeschehen, Auseinandersetzung mit den prägenden Grundgedanken der Gegenwart und Anteilnahme an den Entwicklungen vor Ort für mich eine Einheit darstellen. Alles beeinflusst sich gegenseitig. Nichts davon möchte ich missen. Die emergente Art, Theologie zu betreiben, bringt all diese unterschiedlichen Themen zusammen.

In den letzten Monaten habe ich vor allem an der neuen Webpräsenz gearbeitet; dabei hat die Produktion von Inhalten hier zurückstehen müssen. Die letzte Veröffentlichung auf “Tiefebene” ist inzwischen schon über drei Monate alt.  Ich hoffe, dass sich das nun wieder ändern wird. Heute wird “Walters Werkstatt” auch für die Suchmaschinen freigeschaltet.

Tiefebene, es war eine schöne Zeit mit dir, aber nun geht es anders weiter, und du bleibst erhalten im Untertitel des neuen Blogs: Walters Werkstatt – THEOLOGIE, POLITIK UND KIRCHE: TEXTE AUS DER NORDDEUTSCHEN TIEFEBENE.

Cluster, MC’s: Erfahrungen mit Gemeinschaften mittlerer Größe aus Sheffield

Mike Breen beschreibt in einem längeren Post, wie sich Missional Communities (MC’s) in der St. Thomas-Gemeinde in Sheffield entwickelt haben. Am Anfang stand das gelegentliche Treffen von 3-4 Kleingruppen, die sich für Projekte zu einem “Cluster” zusammenschlossen. Dies stellte sich als eine sehr gute Größe heraus. Die Kleingruppen kamen gern und häufig als Cluster von 20-50 Personen zusammen. Gleichzeitig entwickelte die Gemeinde eine Kultur gegenseitiger persönlicher Verantwortlichkeit. Beides zusammen ergab heftiges Gemeindewachstum. Für die so gewachsene Gemeinde brauchten sie schließlich eine ehemalige Riesen-Disko als Versammlungsraum.

Und nun beschreibt Breen, wie er sich entscheiden musste, in welche Richtung es weitergehen sollte: eine Megachurch bauen oder ein Netzwerk von Gemeinschaften, die nicht mehr von Hauptamtlichen geleitet werden, sondern von den Mitgliedern der Gemeinschaften selbst. Er beschloss gemeinsam mit seinen Mitarbeitern, den Fokus auf die Entwicklung der mittelgroßen Gemeinschaften zu legen, die mittlerweile “Missional Communities” hießen.

Das war eine unkonventionelle, aber weise Entscheidung.

Denn ein Jahr später stellte sich heraus, dass die ehemalige Disko gravierende Baumängel hatte und nicht mehr zu nutzen war. Von einem Sonntag zum anderen hatte die Gemeinde kein Gottesdienstgebäude mehr und überlebte in Form der MC’s, die sich an allen möglichen Orten in der Stadt trafen. Sie wurden von Gemeindegliedern geleitet; die Hauptamtlichen hatten eine Unterstützerrolle. Diese improvisierte Situation sorgte noch einmal für schnelles Wachstum. Später konnte die Gemeinde wieder ein zentrales Gebäude als Trainingszentrum und Gottesdienstraum nutzen, aber der Grundansatz hatte sich geändert: in St.Thomas wird die Größe der Gemeinde nicht mehr nach Gottesdienstteilnahmen, sondern nach MC-Mitgliedern gezählt.

Das ist ein anderes Modell von Gemeinde. Wir kennen es so, dass der Gottesdienst die zentrale Veranstaltung ist, und – je nach Engagement der Gemeinden – kommen dann noch Gruppen, Hauskreise usw. hinzu. In St. Thomas wurde dieses Muster anscheinend umgedreht: zentrale Veranstaltung sind die MC’s, und wer mag, geht auch (manchmal) zum Gottesdienst. Ein entscheidender Vorteil dieses Modells dürfte zunächst sein, dass es deutlich kostengünstiger ist, denn eine Gottesdienst-zentrierte Gemeinde braucht in der Regel Hauptamtliche, einen festen Raum, Musiker, Technik – und das alles kostet viel Geld. Gleichzeitig macht es die Gemeinde unflexibel: man braucht für das alles feste, verlässliche Strukturen.

Dass das kostengünstigere Modell auch theologisch vieles für sich hat, beschreibt Breen ausführlich. Ich empfehle, seinen Post zu lesen, den ich hier nur selektiv zusammengefasst habe.

Über unsere eigenen Erfahrungen mit Clustern, also Gemeinschaften mittlerer Größe, die in Untergruppen gegliedert sind, habe ich hierhierhier und hier etwas geschrieben (schon damals mit Hinweis auf St. Thomas Sheffield, obwohl mir damals die ganze Entwicklung nicht bekannt war).


Tiefebene endet – neuer Blog “Walters Werkstatt”

Nach knapp sechs Jahren habe ich diesen Blog eingestellt und eine neue Webpräsenz eingerichtet:
"Walters Werkstatt. Theologie, Politik und Kirche: Texte aus der norddeutschen Tiefebene". Dort werde ich in Zukunft alle meine Texte sammeln. Auch die bisherigen "Tiefebene"-Texte finden sich in Walters Werkstatt..
Also, wenn du von mir lesen möchtest, dann komm in Zukunft dorthin. Hier werden nur noch für eine Übergangszeit Hinweise auf Veröffentlichungen in "Walters Werkstatt" erscheinen.

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