Ich lebe in Groß Ilsede, einem kleinen Ort in der Mitte zwischen Hannover und Braunschweig, zusammen mit meiner Frau und (in den Semesterferien) meinen beiden Kindern, die schon ziemlich erwachsen sind. Sie schätzen es nicht, wenn ich hier Familieninterna ausplaudere, deshalb werde ich es nur selten tun. Trotzdem – hier ist der Rest meiner Familie (leider war kein Platz mehr für das zweite Meerschwein):
Ich bin Pastor der evangelischen Kirchengemeinde Groß Ilsede – schon ziemlich lange. Ich habe die Gemeinde durch etliche Veränderungen begleitet (na ja, angestoßen habe ich sie auch oft). Ich vermute, dass uns da in Zukunft noch einiges bevorsteht. Deshalb lese ich die Blogs von anderen, die auch über den Wandel nachdenken. Ich bin froh über die vielen Ideen aus aller Welt, die man über das Internet oft in Echtzeit teilen kann. Und ich versuche, meinerseits etwas zurückzugeben.
Meine Perspektive dabei ist die Wirklichkeit einer sehr normalen Ortsgemeinde irgendwo in der norddeutsche Tiefebene. Ich lebe und arbeite hier mit Überzeugung, weil ich mich so nie weit von ganz normalen Menschen entfernen kann. Meine persönliche geistliche Heimat ist „HorizonT“ – eine Gruppe in unserer Gemeinde, ehemals ein Hauskreis, jetzt größer und differenzierter organisiert – und auf dem Weg, eine geistliche Gemeinschaft neuen Typs zu werden. Wir suchen und experimentieren.
Wenn ich an diesem Blog schreibe, dann habe ich besonders zwei Personengruppen vor Augen: die Freunde aus der Gemeinde hier und die Blogosphäre deutscher und englischer Sprache, die sich um das Stichwort „emergent church“ herum gruppiert. Dazwischen will ich Verbindungen herstellen und Ideen fließen lassen.




Hallo, Walter,
ich stieß zufällig auf diese Seite. Neugierig geworden bin ich außer auf das Buch von McKnight auf das, was sich hinter HorinzonT verbirgt. Gibt es darüber mehr Informationen als das Stichwort? Ich wäre sehr daran interessiert.
Pax et bonum,
Renate
Hallo Herr Faerber!
Ich wollte mich auf diese Weise informieren, wie es mit Ihrer Arbeit am „Kern“ der Gemeinde weiter gegangen ist.
Ich selbst bin landeskirchlicher Pfarrer in der badischen Landeskirche (seit 8 Jahren) und sehe viele Parallelen zu meinen praktischen Gemeindeerfahrungen und eigenen gemeindlichen Vorstellungen. Inspirierend waren für mich die über „Emergent Deutschland“ verbreiteten Bücher von Tobias Faix und Peter Aschoff. Auch Ihr Beitrag in „beziehungsweise leben“ finde ich sehr spannend.
Vielleicht wäre es ja einmal eine Überlegung wert, dass sich innerhalb der landeskirchlichen Mitarbeiterschaft eine Vernetzung über neue Formen des Gemeindelebens und Einbindung zur postmodernen Kultur anbahnt. Ihnen alles Gute bei Ihrem Dienst in der Kirche.
Viele herzliche Grüße
Thomas Herrmann